Johann Nikolaus Götz – Edition der Werke und Briefe

Die Lyrik des Johann Nikolaus Götz (1721 – 1781) galt und gilt als kunstvoll, innovativ und vielgestaltig. So konnte er sich der posthumen Wertschätzung zunächst sicher sein: Wieland etwa nannte ihn einen „im Leben viel zu wenig geschäzten von der Nachwelt aber unfehlbar den ersten Dichtern aller Völker und Zeiten gleichzustellenden Liebling der Musen und Grazien“.
Götz’ Werke sind nur in den wenigsten Fällen originär-‚unverfälscht‘ bekannt geworden – ein Umstand, den schon seine Zeitgenossen beklagten. Der nach nunmehr 200 Jahren endlich wieder aufgetauchte annähernd vollständige Nachlaß des Dichters erlaubt es erstmals, seine Dichtungen, werkbegleitenden Arbeiten und Briefe philologisch aufzubereiten und der Wissenschaft und interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Wieland-Forschungszentrum plant daher eine Edition der nachgelassenen Schriften, die von den Götzschen Druckwerken begleitet werden sollen.

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